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Kyokyu Dojo Rudolstadt e.V.
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Chronik

Die Ursprünge des Kyokyu-Dojo Rudolstadt e.V. liegen schon 17 Jahre zurück. Im März 1993 begann Uwe Knoth (Vorsitzender) mit dem Aufbau einer Karate-Trainingsgruppe in der Turnhalle des Gymnasiums Fridericianum. Seine ersten Mitglieder waren hauptsächlich Gymnasiasten im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. damals waren zahlreiche Talente zu erkennen, sodass im Dezember des selben Jahres der Verein offiziell mit Uwe Knoth als Vorsitzenden und Mathias Rebhuhn (einer der Gründer) als seinen Stellvertreter gegründet wurde. Das Training wurde im Gymnasium und etwas später auch in der Grundschule Remda (bis Ende 1995) durchgeführt.

Aus beruflichen Gründen war es nicht immer möglich, dass das Training allein durch Uwe Knoth abgedeckt werden konnte, deshalb wurden die genannten Talente nicht in der Hinsicht gefördert, Turniere zu gewinnen, sondern als Übungsleiter im Training zu fungieren. Nur durch die Mitarbeit und Hilfe der zahlreichen Übungsleiter war es dem Verein möglich bis heute zu bestehen. Um den Verein in seiner Mitgliederzahl zu vergrößern und das Trainingsniveau zu erhöhen, wurden unter Leitung von Wilfried Achilles (Leiter der Karate Shotokan Akademie) und seinen besten Schülern (Jirka Achilles, Kathrin Aldus, Jens Winkelmann, Tino Gneipel) mehrmals im Jahr Lehrgänge durchgeführt. Diese gaben den einzelnen Übungsleitern Anregungen für ihr Training. Der Verein wuchs schnell und konnte eine Mitgliederzahl von ca. 50 halten. Obwohl seine Mitglieder ständig wechselten wurde bis 1998 eine Niveau erreicht, welches sich im Gesamtbild der KSAD durchaus sehen lassen konnte.

1998 ist der Verein aus der KSAD ausgetreten und ist nun fester Bestandteil der Belgischen Karate Shotokan Academy (BKSA) mit Shihan Dirk Heene (8.Dan) als Präsident. Der Verein musste sich an die erhöhten Anforderungen der Belgier zwar erst gewöhnen, aber durch einzelne Karateka in unseren Reihen konnten wir auch diese Hürde mit großem Erfolg bewältigen. Ein Beispiel hierfür ist, dass am 16.10.1999 beim internationalen Herckerode-Cup in Hasselt (Belgien) 10 Mitglieder von uns teilnahmen und einer von ihnen eine Medaille mit nach Hause nehmen konnte. Es spricht eigentlich für sich, dass wir uns damals durch Einzelleistungen einen Namen in der BKSA machen konnten.

Seit 2003 haben wir den Verein in drei Sektionen geteilt: Karate, mit der größten Mitgliederzahl, Kobudo (Waffen-Kampfkunst) und außerdem noch Tai Chi. Im Karatetraining selbst steht für den Verein nicht unbedingt im Vordergrund, junge Leute auf Turniere zu schicken und Pokale zu sammeln. Wir möchten jeder Altersgruppe etwas bieten, indem wir im Training sehr genau auf Details der Techniken eingehen, um letztendlich zu erreichen, unseren Körper in verschiedenen Situationen bzw. Lebenslagen zu kontrollieren und etwas Gutes für den Körper zu tun.
Bei uns werden die Karateka gefördert, indem sie Selbstbewusstsein und Disziplin für das persönliche Leben erlangen. Sie sollen selbständig als Übungsleiter im Training fungieren können und sich somit selbst im Detail formen.

Ziel ist es ein vielseitiges Vereinsleben zu entwickeln, Spaß und Freude zu haben sowie für die kommenden Jahre eine kontinuierliche weitere Verbesserung der Qualität des Trainings zu erreichen.

Rudolstadt, 28. Juli 2010


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