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Karate

Karate - kurze Entstehungsgeschichte

Das sportliche Karate findet seinen Ursprung auf Okinawa, der Hauptinsel der Ryukyu-Inselgruppe im Pazifik. Durch das Waffenverbot von König Sho-Hashi (Regierungszeit 1421-1439) wurde die Verbreitung dieser waffenlosen Technik ebenso gefördert wie die Techniken des Kobudo.
Das Volk besann sich darauf, dass auch eine leere Hand, richtig eingesetzt, eine Waffe sein kann und entwickelte über die Jahrhunderte hinweg eine ausgereifte Kampftechnik.

Nach der Angliederung Okinawas an Japan im 19. Jahrhundert wurde Karate auch dort bekannt und verbreitet. Die weltweite Verbreitung begann nach dem 2. Weltkrieg durch amerikanische Besatzungstruppen.

 
 
 
 

Im Karate kommen die Ausdrücke Kata und Kumite vor - aber was ist das?

Katas sind überlieferte festgelegte Formen, welche die Erfahrungen der Lehrer wiederspiegeln, die diese im Laufe der Geschichte gesammelt haben. Sie vermittelt neben technischen Fertigkeiten auch die Taktik und die "Philosophie" der jeweiligen Stilrichtung. Im simulierten Kampf gegen mehrere Gegner stellt der Karateka eine Folge von Angriffen und Abwehrtechniken dar.

Die Anwendung dieser Techniken im Kampf mit einem oder mehreren Gegnern nennt man Kumite.

Die bei uns gelehrte Stilrichtung "Shotokan-Ryu"(ryu=Stil) wurde im 20. Jahrhundert begründet. Es ist eine sogenannte Semi-Kontakt-Kampfkunst, das heißt, dass die ausgeführten Schläge und Tritte kurz vor dem Körper des Gegners abgebremst werden (ein Kontakt findet jedoch statt).


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